Mein Glareshield entspricht nicht ganz dem Original.

Es fällt in Richtung Scheibe stärker nach unten ab und hat auch etwas andere Neigungen.

Das ist ein kleiner, optischer Fehler hat aber später den Vorteil, dass man einen besseren Blick nach unten auf die Landschaft hat (so zumindest der Plan).

 

Alles beginnt mit dem Stirnbrett, wo später das MAP und die beiden EFIS sein werden.

Höhe, Länge usw. sollten stimmen, sonst passt später nichts.

Das Brett wird später nicht verwendet und dient nur als Stütze, Konstruktionshilfe und Vorlage für Höhe und Breite des Glareshields.

 

Das Kleben, Pressen und gleichzeitige Halten ist eine kniffelige Angelegenheit für eine Hobbywerkstatt mit beschränkten Mitteln.

Aber irgendwann bekommt das Glareshield Form.

Das Ergebnis nach tagelangem Kampf.

Für die Beleuchtung habe ich mir eine Schiene mit Abdeckung besorgt, in die ein LED-Streifen passt.

Damit man später die Kabel durchführen kann, habe ich eine Vertiefung ausgefräst, die anschließend mit einer dünnen MDF-Platte abgedeckt wird. So entstand ein Kabelkanal.

Verspachtelt sieht man davon später dann nichts mehr.

In diesem Bild sieht man noch gut die Aussparung, in die später die Schiene mit der Beleuchtung eingeklebt wird.

Die bisher nur mit Holzleim geklebten Kanten werden mit Glasfaserstreifen und Epoxidharz verstärkt.

Warum Epoxidharz?

Weil es geruchlos ist und in gut belüfteten Räumen angewendet werden kann. Man bekommt es in verschiedenen Verarbeitungszeiten und die Eigenschaften sind perfekt.

siehe Tip 5 im Blog: Epoxidharz: Umgang und Verarbeitung

In dieser Bauphase waren die Glarewings schon fest verbunden mit dem Glareshield.

Wie, zeige ich euch später.

Beim Original befinden sich noch Lüftungsöffnungen durch die die Frontscheiben angeblasen werden.

Darauf habe ich erstmal verzichtet.